Implementationscoaching

Die vorliegenden Erfahrungen haben gezeigt, dass die Vermittlung des CRA-Konzeptes über Workshops, Supervisionen und Literatur bei der Arbeit am Klienten nur dann umfassend spürbar wird, wenn Fragen der Implementation über den gesamten Ausbildungsprozess hinweg und darüber hinaus viel Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Vor Beginn der Ausbildung muss vom Träger dafür Sorge getragen werden, dass eine ausreichende Bereitschaft auf Seiten der auszubildenden Mitarbeiter besteht, sich neuen Behandlungsansätzen zu öffnen. Es empfiehlt sich, frühzeitig ein Implementationsteam einzurichten, dass auf der mittleren Leitungsebene den Transfer in den Alltag sicherstellt. Wenn es nicht gelingt, die auszubildenden Mitarbeiter zu motivieren, zeitnah zwischen den Workshops CRA inspirierte Gespräche zu führen und auch aufzunehmen, verpuffen die Impulse aus den Workshops. Begleitung Abhängiger auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben.

Nachhaltigkeit über die Workshops hinaus ist nur sicherzustellen, wenn Strukturen geschaffen werden, die die Nutzung des neuen Ansatzes verbindlich machen. Wichtige Handlungsanweisungen zu Fragen der Implementation finden sich in der Handreichung von Dean Fixsen et al., die auf der Internetseite des VGP e.V. zunächst in englischer Sprache abrufbar ist. Auf Wunsch stehen die CRA-Trainer auf Honorarbasis als Berater im Implementationsprozess weiter zur Verfügung.

Zudem sollen die jährlich stattfindenden Kongresse für gemeindeorientierte Suchttherapie Gelegenheit geben, sich mit anderen Institutionen, die mit dem CRA-Konzept arbeiten, auszutauschen.