Arbeitsfeld Paarbehandlung

Nach Michael Lukas Moeller, einem bedeutsamen Pionier auf dem Gebiet der Paararbeit, istist die Erfüllung oder Nichterfüllung der zentralen Bindung der stärkste Faktor für unsere persönliche Gesundheit und/oder Krankheit. Dies gilt nachweislich auch für Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen, die deutlich stabiler und nachhaltiger genesen können, wenn sie eine/n unterstützende/n Partnerin/Partner an ihrer Seite haben.

Andersherum gilt ebenso, dass Konflikte in der Partnerschaft, wie sie bei Menschen mit einer Abhängigkeitsproblematik häufig und chronisch sind, zu Eskalationen im Konsumverhalten führen können und dass positive Veränderungen im Konsumverhalten ohne Verbesserungen in der Paarbeziehung  nur vorübergehend Bestand haben.

Umso wichtiger erscheint es daher bei der Suche nach wirksamen positiven Verstärkern für Abstinenz, Betroffene zu unterstützen, vorhandene Paarbeziehungen möglichst von destruktiven Kräften zu befreien und in Bezug auf Lebensqualität und positive Energie zu stärken. Entsprechend bildet die CRA-Paartherapie im CRA-Gesamtkonzept einen zentralen Baustein. Sie ist handlungsorientiert und zeitlimitiert und so klar strukturiert und manualisiert, dass auch in der Paararbeit unerfahrene Therapeutinnen und Therapeuten rasch Berührungsängste abbauen und mit Freude in die Paartherapie einsteigen können.

Der Workshop befasst sich mit dem Paradigmawechsel in der Paararbeit und vermittelt  die Grundlagen der CRA-Paartherapie, die Erarbeitung eines individuellen Behandlungsplanes für ein beliebiges Paar, die Kunst des Verhandelns, ein Kommunikationstraining sowie ein Problemlösetraining für Paare in Therapie und Praxis. Dies geschieht so, dass interessierte Therapeutinnen und Therapeuten im Anschluss über erste Praxiserfahrungen und die notwendigen Arbeitsmaterialien verfügen, um diese dann zeitnah zur Anwendung bringen zu können. Zudem erfolgt eine kleine Selbsterinnerung daran, wie wir gute Energien in unsere Paarbeziehungen bringen können, auf dass nicht nur KlientInnen sondern auch CRA-TherapeutInnen noch mehr Freude in ihren Partnerschaften erleben!